Untertitel und Elemente animieren
Ein wenig Bewegung bewirkt viel: Animierte Untertitel halten die Aufmerksamkeit, und Elemente, die aufpoppen oder einblenden, wirken gewollt statt aufgeklebt. Inwista animiert zwei Familien von Dingen — deine Untertitel und die visuellen Elemente, die du darüberlegst (Bilder, GIFs, Emojis und Formen). Diese Anleitung behandelt beides, samt Feinabstimmung.
Wo die Animationen wohnen
Wähle ein beliebiges Element aus — auf der Leinwand oder in der Timeline — und seine Einstellungen öffnen sich im Panel rechts. Öffne dort den Animation-Tab. Was du siehst, hängt vom Element ab: Untertitel bekommen das volle Set an Untertitel-Animationen, während Bilder, GIFs, Emojis und Formen ein gemeinsames Set an Einblendanimationen teilen. Videoclips haben keine Animationseinstellungen — sie sind dein Material, keine Dekoration.
Untertitel-Animationen
Untertitel haben eine Einstellung, die die anderen Elemente nicht haben: Animate By. Sie entscheidet, worauf sich die Animation bezieht:
- Entire Block Der ganze Untertitel wird als ein Stück eingeblendet, sobald er erscheint — sauber und ruhig, die klassische Wahl für Interviews und Unternehmensinhalte.
- Word by Word Jedes Wort wird einzeln eingeblendet, synchron zu dem Moment, in dem es tatsächlich gesprochen wird — Inwista nutzt das Timing auf Wortebene aus deiner Transkription, sodass der Text im Takt der Stimme landet. Das ist der Stil, von dem Kurzform-Social-Videos leben.
Wähle dann einen Animation Style: Smooth Fade, Slide Up & Fade, Slide Right, Blur Reveal, Typewriter, Pop (Bounce), Impact (Zoom Out) oder 3D Flip Up — oder None, um die Bewegung abzuschalten. Typewriter und Pop passen natürlich zu Word by Word; Fade und Slide zu Entire Block.
Bilder, GIFs, Emojis und Formen animieren
Jedes dekorative Element bekommt eine Einblendanimation aus einem gemeinsamen Set: Smooth Fade, Slide Up, Slide Down, Slide Left, Slide Right, Zoom In, Impact (Zoom Out), Pop (Bounce), Blur Reveal und Spin Reveal. Die Animation spielt, wenn der Block des Elements auf der Timeline beginnt — die Platzierung entscheidet also, wann es auftritt, und das Preset, wie.
Ein praktisches Muster: Platziere ein Logo oder einen Sticker exakt dort, wo eine gesprochene Aussage beginnt (zoome die Timeline für Präzision hinein), gib ihm ein Pop oder Spin Reveal — und es setzt dem Satz einen Akzent, statt einfach nur da zu sein.
Die Dauer abstimmen
Jede Animation hat einen Duration-Regler von 100 bis 1000 Millisekunden. Kurze Dauern (150–250 ms) wirken knackig und professionell — das ist die Zone für Untertitel, bei denen der Zuschauer die Wörter bemerken soll, nicht die Bewegung. Längere Dauern (400–700 ms) geben Logos und Bildern einen filmischeren Auftritt. Wirkt eine Animation störend, hilft Kürzen meist mehr als ein anderer Stil.
Verschiedene Animationen für verschiedene Momente
Animationseinstellungen gehören zum Element, nicht zum Projekt — zwei Untertitel können also völlig unterschiedlich animiert sein. Kombiniere das mit den Timeline-Werkzeugen: Teile einen Untertitel dort, wo der Ton kippt, und gib der zweiten Hälfte einen Impact-Auftritt für die Pointe. Oder halte deine Basis dezent und hebe Pop für die zwei, drei Momente auf, die es verdienen. (Siehe Mit der Timeline arbeiten für Teilen und Zusammenführen — zusammengeführte Untertitel behalten ihr Wort-Timing, Word by Word funktioniert also auch nach einem Merge.)